Sicherheit oder Abenteuer?

Nach meiner ersten Langzeitreise kehrte ich in den normalen Alltag zurück.

Beendete mein Studium, zog für den Job um und führte ein Leben, wie es eben üblich ist.

Ich ging von Montag bis Freitag arbeiten, machte viele Überstunden und wartete auf Freitag.


WOCHE FÜR WOCHE


Immer wieder ertappte ich mich bei dem Gedanken:


irgendwie kann das nicht alles sein

Ein Gedanke der mich nicht losließ.





Auf meiner ersten Langzeitreise war mein Leben mit so viel mehr Leben gefüllt.

Ich sah fast täglich den Sonnenuntergang. Lernte neue tolle Leute kennen. Sammelte Eindrücke, die ich nie vergessen werde und lernte viel über die Welt als auch mich selber.

Mein Leben im Hamsterrad fortzuführen - wöchentlich auf Freitag zu warten und zu versuchen jährlich so viel wie möglich aus meinen 25 Tagen Urlaub rauszuholen - das fühlte sich nicht richtig an.


Oft dachte ich an die Zeit auf meiner Reise zurück und dachte an die vielen Dinge, die ich sehen und erleben möchte


  • Ich will Sushi essen in Japan

  • ich will mit Mantarochen schnorcheln

  • ich will wilde Tiere sehen

  • Ich will die größte Salzwüste der Welt erleben

  • ich will unter Wasserfällen baden

  • und noch so viel mehr


Ich will Dinge tun, die sich nach Leben anfühlen.




Stattdessen tat ich aber was Anderes.


Ich saß stundenlang vor dem PC und erledigte Dinge, die mir eigentlich völlig egal waren. Ich sagte Verabredungen ab um all meine täglichen To-Dos zu bewältigen um dann nach der Arbeit entkräftet Zuhause auf die Couch zu fallen und von Sehnsuchtsorten zu träumen.

Das fühlte sich doch ehrlicherweise irgendwie nicht nach Leben an.

Immer wieder dachte ich mir, ach - ich schmeiß hin und gehe einfach wieder reisen.

Doch so einfach war es doch nicht.

Irgendwas hielt mich zurück.


Zweifel & Angst


  • Angst vor der Lücke im Lebenslauf

  • Angst vor dem "Danach"

  • Angst davor die falsche Entscheidung zu treffen

Aber was bedeutet eigentlich die falsche Entscheidung zu treffen?

Ist es die falsche Entscheidung, wenn es sich richtig anfühlt?


Sobald es keinen doppelten Boden gibt, keine Absicherung oder die Zukunft ungewiss ist, fühlt es sich wie die falsche Entscheidung an.


Dabei hat nichts, wenn man es genau betrachtet einen doppelten Boden und noch ist die Zukunft gewiss - für niemanden.


Egal, in welcher Situation du momentan bist.


Einen Job kann man verlieren, die Firma kann pleite gehen, dein Haus kann dein ganzes Budget verschlingen, weil etwas repariert werden muss und das Schlimmste – du kannst krank werden. So krank, dass all deine Pläne sich verändern.


Schließe einfach mal deine Augen und stelle dir ein Leben vor, was du dir unbedingt wünschst.

Wie würde das aussehen?


Weltreise?

Leben im Wohnmobil?

Leben im Holzhaus?

Eigene Bar?

Eigene Boutique?



Lebst du danach?


Oft führt man ein ganz anderes Leben, das auch nicht die Absicht hat sich in das Leben zu entwickeln, das man sich erträumt.

Oh, oder doch warte.


In der Rente!


Ein Zeitpunkt, wo all unsere Träume geparkt sind. Ohne darüber nachzudenken, wie lange es bis dorthin noch ist und ob man diesen Zeitpunkt gesund und munter überhaupt erreicht.



In dem ersten Jahr meines ersten Jobs lernte ich Raphael kennen und steckte ihn sofort mit meinem Fernweh an.

Zusammen entschieden wir uns ziemlich schnell es einfach zu wagen - es durchzuziehen. Alles hinter uns zu lassen und reisen zu gehen.


Denn genau das tun wir - wir schließen unsere Augen und träumen von einem Leben, das wir gerne hätten. Dann aber öffnen wir unsere Augen wieder und brainstormen, was wir tun müssen, um dorthin zugelangen.


Wir entscheiden uns immer wieder Träume in Pläne umzusetzen und es einfach zu wagen.


Was uns heute immer wieder dazu antreibt unsere Ängste und Zweifel in den Hintergrund zu schieben ist dieses Gefühl von Leben, das uns immer wieder für jede Entscheidung belohnt.



HABE KEINE ANGST VOR DEN ENTSCHEIDUNGEN, DIE DEIN LEBEN LEBENSWERT MACHEN.


HABE ANGST VOR DEM STILLSTAND IN EINER SITUATION, DIE DICH NICHT GLÜCKLICH MACHT.



Sei lieber die Person, die später sagt: "Ich habe es versucht"

An Stelle von: "Ich wünschte ich hätte…."

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